Hanau: Waffenverbotszone kontrolliert; zwei Festnahmen, Haftbefehl 🚔⚖️🕵️‍♀️

In Hanau führte das Polizeirevier Hanau zusammen mit Kräften des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz und der Stadtpolizei in der Nacht umfangreiche Kontrollen durch, im Fokus standen die Waffenverbotszone sowie mehrere Gaststätten. In der Waffenverbotszone wurden 32 Personen kontrolliert; ein Verstoß gegen die Bestimmungen blieb nicht folgenlos, da ein Tierabwehrspray unerlaubt mitgeführt wurde. Bei sieben kontrollierten Gaststätten überprüften die Beamten 85 Personen; zwei Männer (19 und 35 Jahre) wurden aufgefunden, weil sie keine ladungsfähige Postanschrift hatten, und ein 33-Jähriger mit Haftbefehl wegen exhibitionistischer Handlung kam in eine Justizvollzugsanstalt. Zudem gab es zwei Ordnungswidrigkeiten, der Führerschein eines 24-Jährigen wurde sichergestellt (gegen ihn besteht ein Fahrverbot), ein manipuliertes Geldspielgerät („Schnellbucher“) wurde sichergestellt, und weitere vier Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Spielautomaten sowie CO-Warnern wurden festgestellt. In einem Betrieb ordnete die Stadt die Anbringung eines Hinweisschildes zur Videoüberwachung an. Erheblich gravierende Hygienemängel und ein schlechter Betriebszustand einer Gaststätte führten dazu, dass Behörden eine dauerhafte Schließung prüfen. Die Kontrollen stießen auf überwiegend positive Resonanz bei Passantinnen und Passanten. Hintergrund ist das Sofortprogramm Innenstadtoffensive gegen Kriminalität der Hessischen Landesregierung, das Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl in Innenstädten stärken soll.

Neben diesen Einsätzen berichteten Behörden von einem Brand in der Gemarkung Hainburg, bei dem schätzungsweise etwa 2,5 Hektar Waldfläche zerstört wurden; das Feuer breitete sich westlich von Hainburg-Hainstadt aus und löste einen stundenlangen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei aus. Außerdem wurde in Hanau eine Zeugenaufruf nach einem Einbruch in eine Bäckerei in der Kronprinzenstraße gestartet; Bargeld wurde in der Nacht zum Mittwoch gestohlen, Hinweise zu den Tätern sollen der örtlichen Kriminalpolizei gemeldet werden.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6323971