In Hanau wird die aktuelle Hitzewelle als akutes Gesundheitsrisiko sichtbar: Die Temperaturen steigen auf dem Platz um die Wallonisch-Niederländische Kirche deutlich über 40 Grad, während Schattenbereiche zu kühlen Zufluchten werden. Angelika und Mike diskutieren dort den Handlungsbedarf, denn die Vollversiegelung des Platzes verstärkt die Hitze und zwingt viele Bürgerinnen und Bürger dazu, sich möglichst schnell zu entfernen. Die Grünen Hanau fordern deshalb sofortige Maßnahmen: klimatisierte, konsumfreie Räume in öffentlichen Gebäuden wie Bürgerhäusern, Bibliotheken, dem Congress Park Hanau oder dem Stadthof, die kostenfrei zugänglich sind; flächendeckende Trinkbrunnen; eine verbesserte Erreichbarkeit von Naherholungsgebieten durch getaktete ÖPNV-Verbindungen zu Badeseen; eine städtische App und digitale Kanäle, über die Hitzewarnungen sowie schattige Zufluchtsorte in Echtzeit kommuniziert werden; eine Verschattung von Aufenthaltsbereichen wie Spielplätzen. Langfristig soll Hanau zu einer klimaresistenten Schwammstadt entwickelt werden, doch jetzt braucht es kurzfristige Lösungen, die Betroffene akut entlasten: etwa die Einrichtung provisorischer Schlafplätze in nicht klimatisierten Dachgeschosswohnungen, zusätzliche kühle Räume und eine schnelle Erweiterung von Trinkwasserversorgung. Die Finanzierung soll geprüft werden, doch der Gesundheitsschutz habe Vorrang und müsse sozial gerecht umgesetzt werden.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://gruene-hanau.de/wir-brauchen-besseren-schutz-vor-der-naechsten-hitze/