Die CDU Hanau erinnert an das bürgerschaftliche Engagement von Karl Wolf und der damaligen Initiative gegen die geplante Hanauer Müllverbrennungsanlage und zieht daraus Lehren für den Blick auf die Abrisspläne der ehemaligen Thermoselect‑Anlage in Karlsruhe. Dank Einsatz, Beharrlichkeit und dem ehrenamtlichen Engagement konnte das vom damaligen Kreisbeigeordneten Erich Pipa (SPD) im Hanauer Hafen gestartete Projekt verhindert werden; Karl Wolf habe gezielt wissenschaftliche Expertise organisiert und so eine sachliche Auseinandersetzung ermöglicht, sodass sich auch Oberbürgermeisterin Margret Härtel und Bürgermeister Claus Kaminsky von dem Konzept abwanden. Der heutige Blick nach Karlsruhe zeige, dass das einst als zukunftsweisend gegoltene Verfahren letztlich ein teures industrielles Fiasko war, und Hanau sowie dem Main-Kinzig-Kreis blieb damit ein vergleichbares Millionengrab erspart. Die CDU sieht darin ein positives Beispiel dafür, dass Demokratie davon lebt, dass Menschen Verantwortung übernehmen, Fragen stellen und sich einmischen, und sie erinnert daran, dass Karl Wolf gezeigt hat, wie man auch gegen vermeintlich übermächtige Interessen etwas bewirken kann. Mit der späten Bestätigung wird der Dank an Wolf und seine Mitstreiter verbunden, deren Einsatz dazu beigetragen hat, dass Mainauen und Hellental bis heute erhalten geblieben sind.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://cdu-hanau.de/cdu-hanau-wuerdigt-karl-wolfs-engagement-gegen-die-geplante-muellverbrennungsanlage-thermoselect/