Die Linke Kreisverband Hanau fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, den Magistrat anzuweisen, die Hitzeaktionsplanung stärker an vulnerable Gruppen auszurichten und weitere Kühl- und Schutzmaßnahmen in die Planung aufzunehmen. Die Begründung verweist darauf, dass der Klimawandel weitergeht und weitergehende Klimaschutzmaßnahmen auf Widerstand stoßen könnten, weshalb Anpassung an Hitze zu einer der wichtigsten Zukunftsaufgaben in Hanau werde. Bereits umgesetzt seien Trinkbrunnen, Refill-Stationen, die „Coole Map“ mit Hitze-frei im Stadthof sowie der Tiny Forest. In der Hitzeaktionsplanung Hanau und im Hitzeknigge Hanau seien vulnerable Gruppen aufgeführt; jüngst werde auch über standardmäßige Klimaanlagen in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen diskutiert. Besonders obdachlose Menschen seien betroffen; statt sie von kühleren Orten zu verdrängen, könnten ausgediente klimatisierte Busse mit sozialarbeiterischer und medizinischer Unterstützung eingesetzt werden (siehe Frankfurt). Zudem solle die Anzahl der Trinkbrunnen in der Innenstadt erhöht und Sonnensegel zur Beschattung auf Plätzen etabliert werden, wie auch auf Spielplätzen vorgesehen. Das seien nur Beispiele weiterer Klimaanpassungsmaßnahmen, die in Hanau stärker umgesetzt werden sollten. Die Pressemitteilung trägt die Zuordnung zur Linken und verweist auf die entsprechende Quelle.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke-hanau.de/medien/presseerklaerungen/detail-presse/news/hanauer-hitzeaktionsplanung-verstaerkt-auf-vulnerable-gruppen-ausrichten/