„Frühzeitige Sprachförderung ist für Kinder wichtig, Sprache eröffnet Chancen, schafft Selbstvertrauen und ermöglicht Teilhabe“, sagt Bürgermeister und Bildungsdezernent Dr. Maximilian Bieri zum Deutschsommer, das in diesem Jahr sein 15. Jubiläum feiert. Der Deutschsommer richtet sich an Kinder vor dem Übergang in die vierte Klasse, die von einer zusätzlichen sprachlichen Förderung profitieren können. In diesem Jahr nahmen 38 Kinder teil, ein Rekord; rund 50 Bewerbungen gingen ein. Das dreiwöchige Programm findet bewusst in den letzten drei Wochen der Sommerferien statt, um die Kinder motiviert und gestärkt auf das neue Schuljahr vorzubereiten. Finanziert wird der Deutschsommer von der Stadt Hanau; organisiert wird er von der Volkshochschule Hanau und im Nachbarschaftshaus Lamboy-Tümpelgarten durchgeführt. Die Wurzeln reichen bis 2010; seit 2012 wird das Projekt von der VHS als Angebot der Stadt Hanau organisiert, gemeinsam mit Partnern und Grundschulen weiterentwickelt. Projektträger ist die Stadt Hanau; Regionalpartner ist die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main; das Staatliche Schulamt Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau begleiten das Projekt fachlich; die Bücher liefert das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen. Mehr als 500 Kinder haben seit Start 2012 teilgenommen; Rückmeldungen zeigen, dass viele mit besseren Sprachkompetenzen, größerem Selbstvertrauen und mehr Freude am Lernen in den Unterricht zurückkehren. Dr. Bieri betont, dass der Deutschsommer weit mehr als ein Ferienangebot sei und er auch im kommenden Jahr fortgeführt werde; Dank gilt der Volkshochschule Hanau, Projektkoordinatorin Erika Scheider, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, dem Staatlichen Schulamt, den beteiligten Grundschulen sowie allen Dozentinnen und Dozenten für ihr langjähriges Engagement.
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