Hanau verabschiedet OloV-Regionalstrategie bis 2029 🚀🤝

Die Stadt Hanau verabschiedet die regionale OloV-Strategie bis Ende 2029, erstmals eigens für Hanau entwickelt, mit dem Ziel, den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf junger Menschen schneller und besser zu gestalten, die duale Ausbildung zu stärken, Angebote transparent abzubilden und kostenintensive Doppelstrukturen zu vermeiden. Die Finanzierung erfolgt aus EU-Mitteln sowie Geldern Hessens für Wirtschaft, Verkehr, Wohnen, Bildung und Chancen; OloV steht für Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule–Beruf und setzt auf regionale Bedarfe und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

In Hanau wird OloV seit 2008 umgesetzt; nach einer Trennung der bisherigen gemeinsamen Steuerungsgruppe mit dem Main-Kinzig-Kreis im April wurde Mitte Juni die neu formierte Steuerungsgruppe OloV-Region Hanau zur Verabschiedung der Regionalstrategie bis 2029 zusammengeführt. Zentrales Element ist die Jugendberufsagentur Hanau, die im September ihre Arbeit aufnehmen soll und Kompetenzen von Jobcenter Hanau, Agentur für Arbeit und dem Amt für Soziale Prävention bündelt; zudem soll die Zusammenarbeit mit der OloV-Region Main-Kinzig-Kreis weiter intensiv koordiniert werden. Zur Steuerungsgruppe gehören Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit Hanau, des Staatlichen Schulamts Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Hanau sowie IHK, Kreishandwerkerschaft, Jobcenter Hanau, Träger der Jugendberufshilfe, DGB Südosthessen und weitere Akteure; Oliver Doll von der Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe übernimmt die Regionalkoordination. Dr. Maximilian Bieri betont, dass der Übergang von der Schule in den Beruf eine zentrale Weichenstellung sei und OloV die Perspektiven junger Menschen nachhaltig verbessere; Heike Hengster, Tobias Gromes und das Staatliche Schulamt heben die Bedeutung einer engen, passgenauen Zusammenarbeit und einer starken Bündelung der Kräfte für erfolgreiche Übergänge hervor. Pressekontakt: Dominik Kuhn, 06181/3000 6069.

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