Der 39. Hanauer Kultoursommer endete mit einem Besucherrekord bei der Hanauer Sommernacht. Vom 12. Juli bis zum 1. August bot die Stadt Hanau auf der Parkbühne im Wilhelmsbad und auf den Mainwiesen ein abwechslungsreiches Programm; insgesamt besuchten mehr als 14.000 Menschen die Veranstaltungen, mehr als 10.000 davon zur Sommernacht, die damit einen Rekord verzeichnete. Für die 13 Veranstaltungen mit Ticketverkauf wurden 2.584 Eintrittskarten verkauft, durchschnittlich kamen rund 270 Gäste pro Abend. Die drei kostenfreien Formate – Chorfestival, Musikernacht und Musik, Poesie und Wein – zogen rund 1.700 Besucher an, darunter etwa 1.000 Gäste bei der Musikernacht.
Die Vielfalt des Programms bleibe das Erfolgsrezept, erläuterte Lucas Schobert, Leiter des städtischen Veranstaltungsbüros. Man wolle Kultur auch jenseits kommerzieller Bookingpraxis zeigen und habe in diesem Jahr neue Formate und Künstlerinnen und Künstler präsentiert, die sich ihr Publikum erst noch erarbeiten müssen. Zu den Gründen für die etwas geringeren Besucherzahlen auf der Parkbühne zählt Schobert unter anderem die Sommerferien, eine allgemein zurückhaltende Freizeitausgabe, hochsommerliches Wetter und der WM-Termin, der etliche Veranstaltungen früher beginnen ließ. Dennoch habe sich das breit gefächerte Programm bewährt, von Musik über Theater bis hin zu Poetry und Familienformaten.
Zum Abschluss verwandelte sich die Mainwiese unterhalb von Schloss Philippsruhe erneut in Hanaus größte Picknickwiese. Mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher genossen das Open-Air-Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt, die in Hanau beheimatet ist, und sorgten damit für einen Rekord. Auch die reservierbaren Sitzplätze direkt vor der Bühne waren gut gebucht: 1.653 der 1.720 bereitgestellten Stühle wurden verkauft. Das Mobilitätskonzept mit kostenlosem Nahverkehr und zusätzlichen HSB-Sonderbussen sowie die Fahrradwache wurden von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut genutzt und trugen zu einer komfortablen und nachhaltigen An- und Abreise bei. Oberbürgermeister Claus Kaminsky betonte: Der Rekordabschluss unterstreiche die Bedeutung des Kultoursommers für Hanau.
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