Sobanski übernimmt Chefarzt der Hanauer Klinik für Psychiatrie 🎉🏥

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Hanau richtet die Führungsstruktur neu aus: Zum 1. August 2026 übernimmt Dr. med. Thomas Sobanski die chefärztliche Leitung der Klinik. Sobanski ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, besitzt das Zertifikat Gerontopsychiatrie und -psychotherapie und war zuletzt Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin an den THÜRINGEN-Kliniken „Georgius Agricola“ in Saalfeld. Stationen führten ihn unter anderem an die Universitäten Würzburg, Bonn, Freiburg, Berlin und Jena; seine klinischen Schwerpunkte lagen zunächst auf Psychosen, später auf Psychopharmakologie und Schlafforschung, in den letzten Jahren auch auf der bildgebenden Ergründung von Angststörungen, Zwangserkrankungen und Depressionen. Als ausgewiesener Verhaltenstherapeut ergänzt er seine Expertise durch tiefenpsychologische Ausbildung und ein starkes Interesse an systemischen Therapieansätzen. Geschäftsführer Stefan Gröger betont, dass Sobanski einen Experten mit verknüpfter klinischer Praxis und wissenschaftlicher Kompetenz gewinne und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Klinik setzen werde. Der Hanauer Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums, Dr. Maximilian Bieri, begrüßt die Neubesetzung und hebt die zentrale Rolle der Psychiatrie für die Gesundheitsversorgung in Hanau und der Region hervor. Gleichzeitig verabschiedet das Klinikum PD Dr. med. Thomas Schillen, der die Klinik über 22 Jahre geprägt hat; er scheidet zum 1. August 2026 aus der operativen Leitung aus, bleibt dem Haus aber als Berater erhalten. Sein Vermächtnis ist das Hanauer Modell, das ambulante Behandlungskapazitäten stark ausgebaut und die Stationen um einzelne Behandlungsangebote ergänzt hat; das Modell wurde 2023 in die Empfehlungen der Regierungskommission aufgenommen und soll bundesweit Vorbildfunktion für psychiatrische Kliniken haben. Ohne das Engagement von fast 200 Mitarbeitenden wäre die Entwicklung der Klinik nicht möglich gewesen, sagt Schillen, und macht deutlich, dass Sobanski aufgrund seines Interesses am Hanauer Modell nach Hanau wechselt.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1223624