PISA-Tiefstwerte fordern Bildungsoffensive in Hanau 📚🏫💡

Die PISA-Ergebnisse legen den Blick auf das Bildungssystem: Deutschland erreicht in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften neue Tiefstwerte seit Beginn der Erhebung. Hanau kündigt an, daraus eine neue Priorität zu machen: Bildung darf nicht davon abhängen, wie viel Geld die Eltern haben. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri verweist auf Handlungsbedarf in der Brüder-Grimm-Stadt, wo zwölf Schulen seit Juli 2024 vom Startchancen-Programm profitieren und mehr als 4.000 Hanauer Schülerinnen und Schüler Unterstützung erhalten. Die seit September bestehende Jugendberufsagentur soll zudem den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf erleichtern. Doch das Repertoire werde nicht ausreichen, sagt Bieri: Es sei zwingend nötig, das Bildungssystem grundlegend zu reformieren, früher zu fördern, genauer hinzuschauen und Kinder gezielt zu unterstützen, besonders beim Aufbau grundlegender Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen, sowie das längere gemeinschaftliche Lernen statt frühzeitiger Bildungsweg-Aufteilung zu stärken. Frühkindliche Bildung müsse stärker integriert werden; Kitas seien Teil der Bildungskette. Die PISA-Ergebnisse seien Auftrag, erfolgreiche Ansätze dauerhaft zu verankern – und politischen Willen für langfristige Veränderungen zu schaffen. Pressekontakt: Julia Oppenländer, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de

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