Der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes für den dritten Bauabschnitt der Nordmainischen S-Bahn schafft Baurecht und macht den Hanauer Teil des Großprojekts greifbar. Auf rund 19 Kilometern zwischen Frankfurt, Maintal und Hanau entstehen zwei neue Gleise, die Kapazitäten für Nah- und Fernverkehr schaffen. Bauarbeiten in Frankfurt und Maintal laufen seit 2025; der Hanauer Abschnitt hat damit die letzte planungsrechtliche Hürde genommen. Die Nordmainische S-Bahn ist ein Schlüsselprojekt für Hanaus Zukunft und verbessert die Erreichbarkeit der Stadt im Rhein-Main-Gebiet sowie die Alternative zum Auto, sagten Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadträtin Isabelle Hemsley. Zum Großprojekt gehören unter anderem eine S-Bahn-Abstellanlage, ein neuer Mittelbahnsteig sowie Modernisierungen der Stationen Hanau West und Hanau-Wilhelmsbad, zudem wird der Lärmschutz entlang der Strecke optimiert. Die Fertigstellung aller drei Abschnitte ist für Anfang der 2030er Jahre vorgesehen; schon der 14 Kilometer lange Abschnitt Frankfurt–Maintal verbessert jetzt den Fahrplan: Viertelstundentakt bis Fechenheim, Halbstundentakt bis Maintal und Stundentakt bis Hanau, später soll der gesamte Korridor im Hauptverkehrszeiten 15-Minuten-Takt bieten. FRMplus bündelt Bund, Hessen, Stadt Frankfurt, RMV und Deutsche Bahn, um Mobilitätswende voranzutreiben und auch überregional den Verkehr im Korridor Mannheim–Frankfurt–Erfurt zu entlasten.
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