Die Stadt Hanau treibt den barrierefreien Ausbau ihrer Bushaltestellen weiter voran: Zehn Haltestellen in den Stadtteilen Lamboy, Nordwest und Kesselstadt sollen barrierefrei umgebaut werden. Die Beschlussvorlage hat ein Kostenvolumen von rund 1,08 Millionen Euro; der Magistrat hatte dem Vorhaben in seiner Sitzung am 14. September bereits zugestimmt. Der Ausbau erfolgt vorbehaltlich eines positiven Förderbescheids des Landes Hessen; Fördermittel wurden beantragt und eine Entscheidung darüber wird im dritten Quartal 2026 erwartet. Stadträtin Isabelle Hemsley betont: Ein gut erreichbarer öffentlicher Nahverkehr sei eine zentrale Mobilitätskomponente, barrierefreie Haltestellen erleichtern insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Ältere sowie Fahrgäste mit Kinderwagen den Ein- und Ausstieg. Vorgesehen sind die Haltestellen Johann-Carl-Koch-Straße Nord/Süd (Lamboy), Hohe Landesschule Süd, Alter Rückinger Weg Nord/Süd, Weiherfeld (Nordwest), Pumpstation Nord/Süd sowie Friedenskirche Nord/Süd (Kesselstadt); drei Standorte können aufgrund örtlicher Gegebenheiten nicht an der bisherigen Position barrierefrei ausgebaut werden und werden verlegt. Die Maßnahme ist Teil des stadtweiten Programms zum behinderten- und niederflurgerechten Ausbau der Bushaltestellen; von 359 Haltestellen sind derzeit 266 barrierefrei umgestaltet, durch die neuen Maßnahmen würden es 276 sein. Die Haltestellen werden als Fahrbahnrandhaltestellen mit Buskaps gebaut; Sonderbordsteine auf einer Regellänge von 18 Metern, Warteflächen 22 Zentimeter über Fahrbahnniveau und taktile Leiteinrichtungen im Bodenbelag erleichtern den Ein- und Ausstieg und die Orientierung.
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