Hanau, LWV und Landkreis schließen Kooperationsvereinbarung zur Eingliederungshilfe 🤝 ✨

Am 14. September 2026 haben die Stadt Hanau, der Main-Kinzig-Kreis und der Landeswohlfahrtsverband Hessen eine Kooperationsvereinbarung zur Eingliederungshilfe unterzeichnet, um die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt zu gestalten, ihnen Wohnen und Arbeiten im vertrauten Umfeld zu ermöglichen und Übergänge zwischen Zuständigkeiten möglichst lückenlos zu gestalten. Ziel ist es, frühzeitig zu planen, damit etwa nach Schulabschluss, bei Berufswechsel oder wachsendem Pflegebedarf neue Rahmenbedingungen greifen, ohne dass Informationen verloren gehen. Die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit noch enger aufeinander abstimmen und Lösungen entwickeln, die sich stärker am Menschen und seinem Lebensumfeld orientieren. Aus Main-Kinzig-Kreis bringen das Amt für Soziale Förderung und Teilhabe, das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr sowie das Jugendamt ihre Kompetenzen ein; Landrat Thorsten Stolz betont, dass das enge Zusammenwirken bewährt sei und durch klare Kommunikation, Transparenz, Dokumentation und Qualitätssicherung Ressourcen zielgerichtet eingesetzt würden. Die Stadt Hanau ist nun offiziell dritter Partner der Kooperationsvereinbarung und gemeinsam mit LWV und Landkreis soll das Ziel gefördert werden, inklusive Sozialräume und gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. LWV-Landesdirektorin Susanne Simmler und der Erste Beigeordnete Alexander Heppe betonen, dass die enge Zusammenarbeit weiter verzahnt werde, um Verbesserungen vor Ort zu erzielen. Im Mittelpunkt steht das inklusive Sozialraumkonzept: Menschen mit Behinderungen sollen dort leben, wohnen und arbeiten, wo sie zu Hause sind, und individuelle Unterstützung, Eigeninitiative sowie vorhandene Angebote sinnvoll verknüpft werden, ergänzt durch Prävention und frühzeitige Beratung. Die Beteiligung von Betroffenen, Angehörigen sowie Bewohnerbeiräten, Werkstatträten und Selbsthilfegruppen soll aktiv in die Weiterentwicklung der Angebote eingebracht werden. Eine Kooperationskonferenz soll mindestens zweimal jährlich tagen, und bei Bedarf weitere Institutionen wie Jugendamt, Kranken- und Pflegekassen, Arbeitsagentur, Jobcenter, Wohnungswirtschaft oder Hochschulen einbeziehen. Dr. Maximilian Bieri betont, dass eine inklusive Stadt erst dann entsteht, wenn alle Menschen ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten können, und die Vereinbarung eine verlässliche Grundlage dafür schaffe.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1226876