Hessischer Gedenktag: Hanau erinnert an Flucht und Vertreibung 🕊️🌍

Anlässlich des Hessischen Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung beflaggt die Stadt Hanau am Sonntag, 20. September, mehrere öffentliche Gebäude und Plätze im Stadtgebiet. Die Flaggen wehen am Neustädter Rathaus, Schloss Philippsruhe, Rochusplatz in Großauheim, Bürgerhaus Wolfgang, Sticherplatz in Steinheim, Heinrich-Fischer-Haus in Mittelbuchen sowie an der Friedrich-Ebert-Schule in Klein-Auheim. Oberbürgermeister Claus Kaminsky betont, dass Flucht und Vertreibung den Verlust von Heimat, Sicherheit und oft auch von Familie bedeuten, und dass die Beflaggung an das Leid der Betroffenen erinnert und ihre Erfahrungen in das gesellschaftliche Bewusstsein hält. Das Gedenken ist zugleich eine Mahnung, Frieden, Freiheit und ein respektvolles Miteinander nicht als selbstverständlich anzusehen. Der Hessische Gedenktag wird jährlich am 20. September begangen und dient der Erinnerung an das Schicksal der Menschen sowie der Berücksichtigung der Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft im öffentlichen Bewusstsein.

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