Am Donnerstag, 5. November, startet Stadtführer Jan Jonas Kunz um 17 Uhr eine Spurensuche durch die Hanauer Neustadt. Im Mittelpunkt stehen religiöse, politische und wirtschaftliche Momente der Stadtgeschichte, in denen Freiheitsstreben eine entscheidende Rolle spielte. Treffpunkt ist die Wallonisch-Niederländische Kirche. Eine Anmeldung ist erforderlich; die Teilnahme kostet acht Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder bis 14 Jahre. Erste Station ist die Büste von Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg, an der Kunz die Gründung der Neustadt als Zufluchtsort für niederländische und wallonische Glaubensflüchtlinge beleuchtet; Hanau wurde damit zum Modell religiöser Toleranz und wirtschaftlichen Aufbruchs. Danach folgt eine Station, an der der Wandel von religiöser zu politischer Freiheit im Fokus steht, mit dem Hanauer Ultimatum von 1848 und der Gründung des Demokratischen Turnerbundes. Die letzte Station führt zur Ecke an der Einhorn-Apotheke am Marktplatz; dort wird Hanau als Ort unternehmerischer Freiheit vorgestellt, mit Beispielen wie dem Aufstieg der Firma Heraeus sowie der Bedeutung von Handel und Innovation. Die Anmeldung läuft bis Dienstag, 3. November, ausschließlich per E-Mail an antouristinformation@hanau.de; Namen, vollständige Anschrift sowie Handynummer sind anzugeben. Falls sich weniger als zehn Personen anmelden, behält sich die Tourist-Information eine Absage der Führung vor. Weitere Informationen unter hanau.de oder telefonisch bei der Tourist-Information Hanau: 06181-2950 2166. Der Marktplatzstopp schließt den Besuch am Brüder Grimm-Nationaldenkmal ein. Pressekontakt: Thomas Nawrath, 0171 6418342.
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