Der neue Mietspiegel für Hanau und Maintal macht deutlich, dass Wohnen spürbar teurer wird: Die Tabellenwerte steigen um 6,8 Prozent, Mieterinnen und Mieter geraten erheblich unter Druck. Die SPD Hanau erklärt sich klar an die Seite der Mieter und fordert einen konsequenten kommunalen Mieterschutz. „Wohnen ist kein Handelsgut, sondern ein Grundbedürfnis. Wenn ein Dach über dem Kopf zum Luxus wird, läuft in unserer Gesellschaft etwas fundamental falsch“, erklärt Jutta Straub, SPD-Vorsitzende in Hanau. Die Mietsteigerungen treffen vor allem Familien, Auszubildende, Pflegekräfte und Rentner. Unterstützung kommt aus Wiesbaden: Der Entwurf von Hessens Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori (SPD) soll die Mieterschutzverordnung landesweit auf 71 Kommunen ausweiten. Die SPD bewertet Hanau als Kommune mit „angespanntem Wohnungsmarkt“ als essenziellen Schutzwall, damit vor Ort Instrumente wie die Mietpreisbremse bei Wiedervermietungen und eine abgesenkte Kappungsgrenze bei bestehenden Verträgen greifen.
Max Tischberger, stellvertretender SPD-Vorsitzender in Hanau, betont: „Wir brauchen politische Leitplanken für soziale Sicherheit, der Markt reguliert sich nicht selbst.“ Die SPD wendet sich gegen Äußerungen von Immobilien- und Wirtschaftsverbänden, die Regulierung als Investitionshemmnis sehen. Straub fügt hinzu: „Mieter brauchen wirksamen Schutz vor Verdrängung an den Stadtrand. Die SPD Hanau steht für eine Wohnungspolitik, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht – nicht die Rendite.“ Auf dem SPD-Stadtverbandsparteitag wurde Straub zudem zur neuen Vorsitzenden gewählt.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.spd-hanau.de/2026/09/25/bezahlbares-wohnen-in-hanau-sichern-spd-fordert-konsequenten-mieterschutz-und-begruesst-hessischen-kurs/